Presseinformation der BC GmbH Forschungs- und Beratungsgesellschaft

20.11.2008

BMBF-Staatssekretär Storm: Projekt öffnet Türen für praxisnahen Arbeitsschutz

Storm unterstützt Projekt prä-send der BC Forschungsgesellschaft, der DEHOGA und der BGN

 

Intensive Diskussion um neue Wege im Arbeitsschutz: Oleg Cernavin (BC Forschung), Staatssekretär Andreas Storm, Kristina Köhler (MdB), Rainer Eierdanz (DEHOGA) – v. l. n. r

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Andreas Storm und die Bundestagsabgeordnete Kristina Köhler (CDU) besuchten am 19. November 2008 im Rahmen der Reihe Innovative Denkfabriken in Wiesbaden die BC Forschungsgesellschaft und informierten sich über das Projekt prä-send.

In dem BMBF-Projekt werden neue Methoden der kundennahen Dienstleistungsentwicklung im Arbeitsschutz in den Branchen Gastronomie und Brauereien entwickelt und umgesetzt. Dabei geht es vor allem darum, kleinen und mittelständischen Unternehmen zu helfen, durch effektive Arbeitsgestaltung mit dem zunehmend stärker werdenden Marktdruck besser fertig zu werden und dabei die Vielzahl der Arbeitsschutzvorschriften wirkungsvoll umzusetzen.

BC Forschung hat dazu die Unternehmerverbände der Branchen und die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gaststätten (BGN) sowie Kompetenzzentren und rund 30 Unternehmen zur Mitarbeit gewonnen. In repräsentativen Untersuchungen wurden die Unternehmen befragt, welche Hilfen und Unterstützung sie benötigen.

Daraufhin wurde ein kurzer Branchenleitfaden „Hotellerie und Gastronomie – effizient, sicher und wirtschaftlich“ entwickelt mit ganz konkreten Praxishilfen. Oleg Cernavin, Geschäftsführer der BC Forschung: "Der Leitfaden und die Praxishilfen ermöglichen es auch kleinen Unternehmen, schnell zu erkennen, wo sie besser werden können und wie sie Ihre Potenziale besser nutzen können. Gleichzeitig erlaubt der Branchenleitfaden den Unternehmen, die vielen Anforderungen im Arbeitsschutz einfach umzusetzen."

Rainer Eierdanz, Vertreter des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (DEHOGA) und selbst Unternehmer eines mittelständischen Hotels in Wiesbaden, hob hervor, dass der Bundesverband DEHOGA die Möglichkeit begrüßt, an dem Projekt teilzunehmen, da so vor allem den kleinen Unternehmen und auch den Existenzgründern eine wirkliche Hilfe an die Hand gegeben werden könne. "Gerade die Kürze und die Prägnanz des Leitfadens", so Eiderdanz, „helfe doch sehr, da unsere Unternehmer von kleineren Betrieben und auch Existenzgründer doch kaum die Zeit finden, die ganzen Vorschriften durchzulesen und sich dort zu orientieren. Und wer will, findet ja in der CD-ROM und im Internet auch das ganze Hintergrundmaterial."

Kristina Köhler gefiel, dass die Arbeitsmaterialien Mittel zur Selbsthilfe sind. Außerdem werde die Idee, die hinter den Vorschriften steckt, vermittelt. Hilfreich fand Köhler auch, dass der Unternehmer eines kleinen Unternehmens in dem Leitfaden viele für ihn wichtige Themen zusammen auf 20 Seiten findet, von der Kundenorientierung, der Wirtschaftlichkeit bis zum Arbeitsschutz.

 

Köhler und Storm informieren sich über den Branchenleitfaden Gastronomie

Staatssekretär Storm, der sich intensiv mit dem Leitfaden beschäftigte, war außerordentlich angetan von dem prä-send-Ansatz. "Wenn wir solche Projekte nicht fördern würden, würde es viel länger dauern, bis sich solche innovativen Ansätze durchsetzen würden. An prä-send wird sehr schön deutlich, wie Forschung gerade in einem so komplexen Gebiet wie dem Arbeitsschutz praxisnahe Lösungen ermöglicht, die vor allem dem Mittelstand wirkungsvolle Hilfen an die Hand geben. " Storm sieht den Leitfaden und die Praxishilfen als ein mögliches Modell für einen praxisnahen Arbeitsschutz, der „wirklich in den Unternehmen ankommt.“ Das Forschungsministerium fördere diese personenbezogene Dienstleistungsforschung, weil es wichtig sei Branchen zu ermöglichen, sich auch strukturell an einen rasch ändernden Markt anzupassen.

Der Branchenleitfaden ist ab November 2008 auf der Internetseite der DEHOGA (www.dehoga.de) und auch der BGN (www.bgn.de) mit allen Praxishilfen zu finden.

Das Projekt prä-send wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) – Projektträger im DLR, Projektträger für das BMBF "Arbeitsgestaltung und Dienstleistungen".


Die Website zum Projekt: www.prae-send.de


Mehr Informationen:

Stefan Keller

BC GmbH Forschungs- und Beratungsgesellschaft
Kaiser-Friedrich-Ring 53
65185 Wiesbaden

Tel. 0611 95030-17
stefan.keller@bc-forschung.de

 

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